Kredit noch in Schweizer Franken (CHF) - was tun?

Die Zeiten, da die Banken gerne Fremdwährungskredite vergaben, sind vorläufig vorbei. In letzter Zeit machten auch negative Währungskursentwicklungen Schlagzeilen. Wenn Sie selbst zu denjenigen zählen, die noch einen in Schweizer Franken haben, sollten Sie aber nicht die Nerven verlieren.

Denn nachdem die Leitzinsen immer noch sehr niedrig sind, vergibt die Schweizer Nationalbank Kredite für nur 0,5%. Bei einem Bankaufschlag von 1,25% können Sie sich über einen Zinssatz von 1,75% für Ihren Kredit freuen. Hinzu kommt, dass der Schweizer Franken eine sehr geringe Schwankungsbreite aufweist, allen Entwicklungen zum Trotz.

Auch der Schweizer Franken wird seine Stärke nicht auf Ewigkeit behalten, und die momentan extremen Niveaus werden sich bei 20jähriger Kreditlaufzeit wieder zum Besseren wenden. Nur wer jetzt aussteigt oder zum Ausstieg gedrängt wird, hat seinen Verlust wirklich realisiert.

Wenn Ihre Bank versucht, Sie von Ihrem Franken- in einen Eurokredit zu nötigen (oder es bereits erfolgreich getan hat), kommen viele Zusatzkosten auf Sie zu: Neben den weit höheren Zinsen müssen Sie mit Wechselspesen, Devisenkommission und Kursverlusten rechnen. Sofern das auf Sie zutrifft, sollten Sie einen kompetenten Anwalt zu Rate ziehen, der für Sie Schadenersatz einklagt. Die Chancen auf Erfolg stehen gar nicht schlecht, denn schließlich hat Ihnen die Bank das ungeliebte Produkt damals auch verkauft bzw. angepriesen!

Veröffentlicht am Friday, 25. February 2011 | Autor: jf
Schlagwörter: Fremdwährungskredit Schweizer Franken Fremdwährung CHF Franken Fremdwährungsdarlehen